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Gefängnis in der Büchsenstraße

Blick in den Innenhof, undatiert

Einfahrt zum Areal in der Büchsenstraße, undatiert

In dem früheren Dominikanerkloster und Hospital war seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Polizeigefängnis untergebracht. Im Volksmund wurde das Gefängnis auch „Büchsenschmiere“ genannt.

Auch die Kriminalpolizei, erst als Abteilung des Stuttgarter Polizeipräsidiums, ab 1936 als Kriminalpolizeileitstelle und Reichsbehörde, hatte ihre Diensträume in der Büchsenstraße.

Das Gefängnis diente der Gestapo als Haftstätte. In ihm wurden die Verfolgten in erster Linie während den Ermittlungen festgehalten und tagsüber in das nahe gelegene Hotel Silber zu den Verhören gebracht.

Das Areal wurde bei Luftangriffen zerstört. An dem sich heute dort befindenden Gebäude ist seit 1994 eine Gedenktafel für die während der NS-Zeit verfolgten Sinti und Roma angebracht.

Fakten

Adresse

Büchsenstraße 37


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