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Filmprojekt „Walter Marx – Eine jüdische Familie und das Hotel Silber“

15.05.2013

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Walter Marx beim Filmdreh vor dem Hotel Silber, 21. März 2013

Ende März 2013 hatten wir die Gelegenheit, den Zeitzeugen Walter Marx in Stuttgart zu treffen. Der 88-Jährige, der heute in New York lebt, war auf Besuch in seiner alten Heimat, um seine gerade erschienene Autobiografie „Zerrissene Jugend. Verlorene Heimat und neue Welt“ vorzustellen. Trotz seines straffen Zeitplans nahm er sich Zeit für ein ausgiebiges Interview mit uns. Ein kurzer Videoclip mit Walter Marx ist nun im „Virtuellen Ort“ zu sehen.

Walter Marx war als 14-Jähriger in die USA emigriert. Ein „Kindertransport“ hatte ihn von Stuttgart über Genua nach New York gebracht. Seine jüdische Familie, insbesondere seine Onkel Karl Adler und Alfred Marx, waren immer wieder in Berührung mit der Gestapo im Hotel Silber gekommen. Von seiner Jugend und dem Schicksal seiner Verwandten erzählt er in dem hier präsentierten filmischen Interview, das in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Filmemacher Hermann G. Abmayr entstanden ist.

Das Projekt „Erinnerungsort Hotel Silber“ erfährt große Unterstützung von Walter Marx: „Der beste Gebrauch für dieses Gebäude ist, dass es zur Erinnerung von der vergangenen Zeit behalten wird – , dass gerade die junge Generation und auch die alte Generation nicht vergessen, was vorgegangen ist.“

Erstellt in: Allgemein · Tags: Historischer Ort

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