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Das Referat für Spionage, Sabotage und Abwehr

Seit ihrer Etablierung nach dem Ersten Weltkrieg war die Politische Polizei auch für die Spionageabwehr zuständig. Die Dienststelle ZSt (Zentralpolizeistelle) sollte „Gefahren, die den Staat in seiner äußeren Sicherheit […] durch Verrat von politischen, militärischen oder wirtschaftlichen Geheimnissen“ bedrohen, abwenden. Diese Aufgabe blieb auch nach 1933 im Wesentlichen bestehen und gewann mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs an Bedeutung.

Das in die Sachgebiete Spionageabwehr, Industrie- und Wirtschaftssicherung und Grenzangelegenheiten gegliederte Referat arbeitete eng mit den Abwehrstellen der Wehrmacht und mit dem SD zusammen. Während des Zweiten Weltkriegs unterhielt das Referat unter der Leitung von Anton Rothmund ein weit verzweigtes Netz von Kurieren und Informanten in der neutralen Schweiz. Zum einen, weil die Schweiz als mögliches Angriffsziel für die Wehrmacht betrachtet wurde und zum anderen, weil sich in der Schweiz die Botschaften und Geheimdienste der Alliierten befanden.

Mitarbeiter der Abteilung

Friedrich Büchlein


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