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BdS für Dänemark in Kopenhagen

Dänemark wurde am 9. April 1940 von deutschen Truppen angegriffen und besetzt. Im Gegensatz zu den anderen besetzten Ländern blieb Dänemark jedoch zunächst weitgehend selbstverwaltet. Offiziell gab es daher keine deutschen Polizei- oder Sicherheitsorgane in Dänemark. Als der Widerstand und Sabotageakte gegen die militärischen Nachschubwege der Deutschen zunahmen, setzten die Besatzer die dänische Regierung im August 1943 ab.

In Kopenhagen errichtete der Chef der Sicherheitspolizei und des SD analog zu den anderen besetzten Gebieten eine BdS-Stelle. Sie bezog das so genannte Shell-Haus in der Kopenhagener Innenstadt, das der Shell-Konzern 1932 erbaut hatte. Hinweisen dänischer Widerstandskämpfer folgend bombardierte die britische Royal Air Force im März 1945 das Gebäude und zerstörte es weitgehend. Im Verlauf des Luftangriffs bombardierten einige Piloten irrtümlicherweise die Französische Schule in Kopenhagen; dabei wurden über 100 Menschen getötet.

Einen ähnlichen Angriff hatten britische Piloten bereits im Oktober 1944 gegen die Außenstelle der Sicherheitspolizei und des SD in Aarhus geflogen.


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